KraichgauKorn®
Unser Kornladen
Gemeinsam Gutes schaffen

Dinkelmehle

ab 2,79 € *

inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Mehltypen:

Verpackungsgrössen:

  • 304
  • 4260449343045
  • QZBW zertifiziert
Hochqualitatives Dinkelmehl von KraichgauKorn®. Aus 100% ungespritztem Dinkel unserer Bauern,... mehr
Produktinformationen "Dinkelmehle"

Hochqualitatives Dinkelmehl von KraichgauKorn®. Aus 100% ungespritztem Dinkel unserer Bauern, veredelt durch unsere KraichgauKorn® Mühlen

Menge: 1,0 kg Verpackung, 2,5 kg Verpackung, 5,0 kg Verpackung
Getreidearten: Dinkel
Weiterführende Links zu "Dinkelmehle"
Typische Produkte aus Dinkelmehl sind Dinkelnudeln und Dinkelbrote wie Schwäbische Seele und... mehr
Produktinformation "Dinkelmehle"

Typische Produkte aus Dinkelmehl sind Dinkelnudeln und Dinkelbrote wie Schwäbische Seele und Knauzenwecken.

Als Dinkelbrot bezeichnet man ein Brot, das in Deutschland aus mindestens 90 % Dinkelmahlerzeugnissen besteht. In Österreich muss ein Dinkelbrot mindestens 60 % Dinkel bezogen auf das Gewicht der Mahl- und Schälprodukte enthalten. Weitere Zutaten sind in der Regel Sauerteig, Salz, Hefe und Wasser. Es werden auch Varianten mit Ölsaaten wie z. B. Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne angeboten. Sehr beliebt ist das Dinkelbrot auch als Vollkornbrot. Hierbei müssen 90 % des Getreides aus dem vollen Korn stammen, also auch den Keimling und die Randschichten des Getreidekorns enthalten.

Seele (Gebäck)

Die Seele ist ein baguetteartiges Weißbrotgebäck der schwäbischen Küche aus Dinkel, das aus dem Oberschwäbischen stammt. In anderen Gebieten wird sie auch als schwäbische Seele bezeichnet. Die Seele ist außen knusprig, innen weich, luftig und feucht.

Erst in den letzten Jahren hat die Seele auch über ihre Heimat hinaus Bekanntheit erlangt. Inzwischen werden in ganz Deutschland Varianten der Seele gebacken.

Geschichte

Der Ursprung des Namens wird mit dem Gedächtnis Allerseelen in Verbindung gebracht. Dieses knüpft vermutlich an ein vorchristliches Totenfest an, was die zahlreichen, bis heute erhaltenen kultischen Bräuche bezeugen. An der Wende vom Herbst zum Winter die armen Seelen mit Speiseopfern zu bewirten, versprach Erntesegen im darauffolgenden Jahr. Später bedachte man Bedürftige mit „Seelenbroten“ und anderem Gebäck.

Eine weitere nicht belegte, aber volkstümliche Begründung ist, dass ein Bäcker zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges in Ravensburg das Gelübde ablegte, jedem Bettler („arme Seele“) jedes Jahr zu Allerseelen ein Brot zu schenken, wenn die Pest an Ravensburg vorbeiziehen würde. Aus dem großzügigen Gelübde wurden aus schwäbischer Sparsamkeit schließlich die (im Vergleich mit Broten kleinen) Seelen.

Herstellung

Nach dem derzeitigen Stand der Technik wird das Getreide in einer Getreidemühle am effizientesten zwischen Mahlwalzen im Walzenstuhl vermahlen. In modernen Getreidemühlen findet nach jeder Zerkleinerung eine Siebung und Sichtung im Plansichter statt, um die verschiedenen Partikelgrößen zu trennen. Diese Kombination aus Walzenstuhl und Plansichter wird „Passage“ genannt, von denen eine moderne Mehlmühle eine Vielzahl aufweist. 14 Passagen und mehr sind gängige Größen. Bei der Weizenvermahlung können in solchen Passagen zwischen Plansichter und Walzenstuhl auch Grießputzmaschinen verwendet werden. Indem die Abstände zwischen den Walzen der einzelnen Passagen verringert werden, wird das Mahlgut feiner vermahlen. Dabei werden Endospermpartikel, die kleiner als 150 µm sind, gleich als Mehl abgezogen, größere Teilchen werden auf die nächste Passage geführt.

Im Zuge der Herstellung wird durch Siebung der fetthaltige Keimling aus Gründen der Haltbarkeit und die Randschicht bzw. Schale des Korns aus dem Mehl entfernt. Grieße werden der Grießputzmaschine zugeführt, Schrote werden wieder auf eine Passage geleitet.

Getreide kann unterschiedlich fein gemahlen werden. Je nach Produktführung fallen außer dem Mehl unterschiedliche Mengen an Schrot, Grieß, Dunst und Kleie an (Kuppelproduktion). Mehle und Schrote können auch durchgemahlen werden, d. h., es wird kein Mehl vorher herausgezogen. Dann entstehen Vollkornmehle und -schrote. Auch der Nährstoffgehalt des Mehls hängt vom Mahlgrad ab.

Die direkt ermahlenen Passagenmehle werden in der Mühle zu Handelsmehlen weiterverarbeitet. In Mischmaschinen werden die Passagenmehle im jeweils benötigten Verhältnis miteinander vermischt, um die gewünschten Produkteigenschaften zu erhalten, gegebenenfalls unter Zugabe von Hilfsstoffen wie Malzmehl oder Ascorbinsäure. Einige Eigenschaften der so hergestellten Handelsmehle sind gesetzlich geregelt und müssen in Deutschland den Vorgaben nach DIN 10355 entsprechen.

Siehe auch: Mühle und Mahlwerk

Quelle: WikiPedia

Ergänzungen folgen mehr
Nährstoffe/Inhaltsstoffe "Dinkelmehle"

Ergänzungen folgen

Typisierung in Deutschland nach DIN Der Begriff „die Mehltype“ oder einfach nur „die Type“... mehr
Die kleine Mehlkunde "Dinkelmehle"

Typisierung in Deutschland nach DIN

Der Begriff „die Mehltype“ oder einfach nur „die Type“ entstammt der Fachsprache der Müller und Bäcker und ist ein Maß für den Mineralstoffgehalt des Mehles. Die Ermittlung der Type bzw. Helligkeit erfolgt durch die Bestimmung des Mineralstoffgehaltes. Niedrige Mehltypen wie 405 sind – mit geringem Mineralstoffgehalt – sehr hell, hohe Typen wie 1800 sehr dunkel und reich an Mineralstoffen. Zur Typbestimmung wird unter Laborbedingungen eine geringe Menge des Mehls bei 900 °C im Muffelofen verbrannt. Die verbleibenden (nichtbrennbaren) Bestandteile entsprechen im Wesentlichen der Mineralstoffmenge des Mehles. Sie werden auch als „Aschegehalt des Mehls“ bezeichnet.

Zur Typisierung von Mahlerzeugnissen aus Weichweizen, Roggen und Dinkel gilt in Deutschland seit 1992 die DIN-Norm 10355. Die Mehltype gibt den Mineralstoffgehalt in mg je 100 g Trockenmasse an.

Mehltypen nach DIN 10355

Mehltype

Backeigenschaften

Mindestmineralstoffgehalt
(% in Trockenmasse)

Höchstmineralstoffgehalt
(% in Trockenmasse)

Weizenmehl

Type 405

bevorzugtes Haushaltsmehl, gute Backeigenschaften

0,50

Type 550

backstark für feinporige Teige und als Vielzweckmehl verwendbar

0,51

0,63

Type 812

für helle Mischbrote

0,64

0,90

Type 1050

für Mischbrote oder Backwaren im Haushalt

0,91

1,20

Type 1600

für dunkle Mischbrote

1,21

1,80

Durumweizenmehl Type 1600

Hartweizenmehl

1,55

1,85

Weizenbackschrot Type 1700

ohne Keimling

2,10

Dinkelmehl

Type 630

backtechnisch ähnlich wie Weizenmehl Type 550 verwendbar

0,70

Type 812

 

0,71

0,90

Type 1050

 

0,91

1,20

Roggenmehl

Type 815

nur seltene Verwendung, meist in Süddeutschland,
für helle Roggenbrote

0,90

Type 997

für Mischbrote, regional unterschiedlich verbreitet

0,91

1,10

Type 1150

für Mischbrote, regional unterschiedlich verbreitet

1,11

1,30

Type 1370

typisches „Bäckermehl“ für
Roggen- und Roggenmischbrote

1,31

1,60

Type 1740

typisches „Bäckermehl“ für
Roggen- und Roggenmischbrote

1,61

1,80

Roggenbackschrot Type 1800

ohne Keimling

2,20

Vollkornprodukte (Mehl, Schrot) sowie Weizengrieß und Weizendunst sind nicht typisiert. Backschrot unterscheidet sich von Vollkornschrot dadurch, dass es keinen Keimling mehr enthält.

Im Rahmen des EU-Forschungsprojektes HealthGrain wurde eine Europäische Vollkorn-Definition erarbeitet, die auf Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse den Begriff „Vollkorn“ wie folgt beschreibt: „Vollkorn soll aus den ganzen, gemahlenen, geschroteten oder flockierten Körnern bestehen, nachdem die nichtessbaren Teile, wie Spelzen und Hülsen entfernt wurden. Die Hauptkomponenten des anatomischen Aufbaus – das stärkehaltige Endosperm, der Keimling und die Schale – sind im gleichen Verhältnis vorhanden wie im ganzen Korn.“

Da Getreide als Naturprodukt in Abhängigkeit von Klima und Witterung großen Schwankungen in Qualität und Zusammensetzung unterliegt, werden die daraus gewonnenen Mehle oftmals gemischt, so dass sie neben der Helligkeit (Type) auch bestimmten mechanischen und enzymatischen Spezifikationen entsprechen. Diese sind entscheidend für die Backfähigkeit des Mehles.

Typisierung in Österreich

In Österreich ist die DIN-Typisierung nicht gültig, die Typen werden anders bezeichnet (siehe Tabelle). Daneben werden Mehle nach ansteigender Korngröße wie folgt eingeteilt: glatt, universal, griffig, doppelgriffig.

Vergleich der Mehltypenbezeichnungen zwischen Deutschland und Österreich

Mehlsorte

Deutschland

Österreich

Weizenmehl für feine Backwaren, z. B. Kuchen

Type 405

Type W480

Weizenmehl mit höchster Klebereigenschaft

Type 550

Type W700

Weizenmehl dunkel

Type 1050

Type W1600

Weizenmehl mit vollem Kornanteil

Vollkornmehl

Vollkornmehl

Roggenmehl fein

Type 815

Type R500 („Roggenvorschussmehl“)

Roggenmehl normal

Type 997 (helles Roggenmehl) oder Type 1150

Type R960 („Roggenbrotmehl“)

Roggenmehl dunkel

 

Type R2500 („Schwarzroggenmehl“)

Vollkornschrote, -mehle und Backschrote werden nicht typisiert.

 Quelle: WikiPedia

  Das Qualitätszeichen des Landes Baden-Württemberg ist ein Gütesiegel für Produkte,... mehr
QZBW "Dinkelmehle"

 

Das Qualitätszeichen des Landes Baden-Württemberg ist ein Gütesiegel für Produkte, die nach besonderen produktspezifischen Anforderungen erzeugt und verarbeitet wurden.

Diese gehen über die gesetzlichen Anforderungen hinaus.

Das Zeichen steht für:

  • Gesicherte hohe Qualität,
  • Produkte, die aus umweltbewusster und kontrollierter Pflanzenproduktion stammen

 Weitere Informationen finden Sie durch die hier aufgeführten Links:

---Aktuelle Informationen zum Qualitätszeichen Baden-Württemberg---

---Was ist das Qualitätszeichen Baden-Württemberg?---

Bewertungen lesen, schreiben und diskutieren... mehr
Kundenbewertungen für "Dinkelmehle"
Bewertung schreiben
Bewertungen werden nach Überprüfung freigeschaltet.

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Zuletzt angesehen